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  • Sandra

So nächstes Ziel: Die Camargue!

Angepeilt hatten wir diesmal einen Hof, der laut unserer App sehr beliebt war. Nicht zuletzt wegen des hofeigenen Restaurants. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt kamen wir auf der Ranch an. Die Umgebung war toll, soviel ließ sich sagen. Aber bevor wir die Gegend erkunen wollten, entschlossen wir uns den Mittagstisch im Restaurant zu testen. Es herrschte reger Besuch; kein schlechtes Zeichen! Zur Begrüßung stellte man uns direkt einen Berg Muscheln auf den Tisch. Tolle Geste! Allerdings für 2-Nicht-Muschel-Esser eine echte Herausforderung.

Aber nun ja, man will ja nicht unhöflich sein. Also versuchte ich wenigstens ein paar der Weichtiere, aus den zwei kalkigen Klappen zu puhlen und dem was abzugewinnen. Es war nicht so schlimm wie erwartet, aber ein Muschel-Fan werde ich in diesem Leben wohl trotzdem nicht mehr. Der Hauptgang war dann schon mehr unser Geschmack: Ein Steak vom Stier bzw. ich hatte den Fisch „du jour“ mit Gemüse und Reis. Zum Nachtisch noch ein Erdbeer-Tartelette bzw. ich eine Schoko-Irgendwas-Dessert. Sehr lecker!

Nach diesem doch recht üppigen Mittagstisch stand eine große Hunderunde auf dem Plan. Außerhalb der Ranch waren weit und breit keine Menschen, nur wunderschöne weitläufige Natur.


Die Hundenasen waren schwer im Einsatz, gab viel zu beschnuppern . Auf der Ranch selbst gab es Stiere und natürlich die für die Camargue typischen Pferde.

Nach dem ausgiebigen Spaziergang entschlossen wir uns für die Nacht einen Stellplatz in der Nähe von Montpellier am „Étang des Moures“ anzufahren. Es sollte sich dabei um einen kleinen Naturparkplatz direkt am Wasser handeln; max. 2 Stellplätze. Also hofften wir, dass nicht zu viele andere auf die gleiche Idee gekommen waren.

Wir hatten Glück!

Vielleicht war es die holprige Straße, die den ein oder anderen davon abgehalten hatte dort hin zu fahren oder vielleicht auch die Stechmücken, die in der App schon für einige schlechten Bemerkungen gesorgt hatten. Wir jedenfalls waren total happy mit unserem Übernachtungsplatz und die Hunde schienen nicht weniger glücklich.

Ein toller Sonnenuntergang belohnte uns für die Entscheidung hierher zu kommen.

Und der Sonnenaufgang am nächsten Tag war nicht weniger schön!


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