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  • Sandra

Die Zeit vergeht wie im Flug!

Bevor ich es vergesse: Einige fleißige Leser der letzten Blogeinträge warten noch auf die Auflösung der "verschollenen Brille". Schande über mich, ich hätte es fast vergessen. Nein quatsch, eigentlich wollte ich es nur spannend machen ;-)

Also: Wer Seb kennt weiß, dass er öfters mal (das ist jetzt von mir sehr höflich formuliert) seine Sachen verlegt, deswegen bleib ich in der Regel dann auch ziemlich ruhig, wenn er die Nerven verliert; wie in diesem Fall, wo er mal kurz erwähnte wieder nach Saarlouis zurückfahren zu wollen, um sich eine neue Brille machen zu lassen. Manchmal kann ich ihm dann sagen, wo sich das Objekt der Begierde befindet, in diesem Fall aber leider nicht. Wer hätte auch ahnen können, dass sich die Brille in einer winzigen Ecke rechts unten neben dem Beifahrersitz zwischen den Hundeleinen versteckt hatte.... böööse Brille! Gott sei dank war sie aber da und so blieb es mir doch erspart ihm den Rest des Urlaubs alles vorlesen zu müssen... vorerst!

So, zurück zu den eigentlichen Aktivitäten und sonstigen Vorkommnissen:

Von Donnerstag auf Freitag verbrachten wir eine ruhige Nacht im Ausbildungspark Blankensee auf einer großen Fläche, die wie wir am nächsten Tag feststellten, gerne von Fahrschulen für die ersten Fahrstunden genutzt wurde. So tuckerte morgens zuerst ein Motorradfahrschüler gemächlich um unseren Bus, kurz gefolgt von einem Autofahrschüler. Nach einem Tässchen Kaffee und einer kleinen Runde mit den Hunden fuhren wir auf gut Glück bei Seb's Schwester, die ebenfalls in Lübeck wohnt, vorbei. In deren Straße angekommen, legten wir erstmal quasi den Verkehr lahm. Da es aber eine Einbahnstraße war, was Fahrradfahrer allerdings herzlich wenig interessierte, war das nicht so schlimm. Seb stieg aus und lief zu der ihm bekannten Haus-Nr., kam aber quasi unmittelbar telefonierend zurück. Seine Schwester am Telefon klärte ihn gerade auf, dass sie umgezogen waren, aber wie es der Zufall wollte, standen wir da wir waren goldrichtig. Nach einer herzlichen Begrüßung von Theresa und Achim wurden wir eingeladen mit ihnen Zuhause mittag zu essen. Das Angebot nahmen wir dankend an. Und nicht nur das, Kaffee und Kuchen folgten auch noch.

Frisch gestärkt und über die Familienaktivitäten der letzten 6 Jahre aufgeklärt, fuhren wir nach Lübeck an die MUK (Musik- und Kongresshalle) auf den Busparkplatz, was auch unser Stellplatz über Nacht werden sollte.

Von dort aus folgte (wer ahnt es?) eine Hunderunde. Am Holstentor vorbei und am Ufer der Trave entlang, konnten die beiden hübschen Lennox und Leo wieder ein bißchen Hund sein und ihre Spuren hinterlassen und wir noch ein bißchen Sonne tanken.




Kurz darauf rief dann auch schon Michael (Nachname Skoolie, ihr wisst wen ich meine?) an. Da es am Vortag schon so viel zu erzählen gab und wir uns auch total gut verstanden haben, hatten wir uns für den Abend mit ihm und seiner Freundin Doris an der Drehbrücke verabredet. Am Fischbüdchen vor Ort versorgten wir uns mit Fischbrötchen und einer Flasche Rosé... und dann noch einer.... und noch einer! Zu erzählen gab es einiges und das Thema Schulbus war schon lange nicht mehr das Hauptthema.

Um halb eins wurde es uns dann doch etwas zu frisch und wir verabschiedeten uns..

Schön war's! Um halb eins waren wir ungefähr im Bett und ich ahnte schon, dass der nächste Abend auch etwas länger werden würde.

Am nächsten Morgen machten wir uns relativ früh (für unsere Reiseverhältnisse zumindest) auf den Weg zum Lübecker Tierheim. Nein, keine Angst, wir wollten Leo und Lennox nicht da lassen und nein, auch nicht die Reisegruppe erweitern. Warum wir da waren, dazu später mehr....

Dort angekommen


frühstückten wir zunächst gemütlich, denn dank Karin hatten wir Brötchen, die sie uns am Vorabend an der MUK vorbei gebracht hatte.

Da wir erst um 14 Uhr ein Date am Tierheim hatten, blieben noch genug Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang. Wir liefen... ok, ich geb's zu, ich fuhr (mit meinem Segway Genny) einfach mal drauf los. Irgendwann merkten wir, dass ziemlich viele Leute den gleichen Weg pilgerten und wir fragten uns, wohin uns der Weg durch den Wald wohl führen würde. Auf einmal unverhofft sahen wir Wasser (Trave) und wir konnten das Dummersdorfer Ufer sehen. Schön eingebettet in tolle Hügellandschaften, mit saftigen Wiesen und ein Kies- und Sandstrandufern. Dank meiner Genny (Segway) war das Gelände, wenn auch mit ein bißchen Nervenkitzel für mich machbar.





Um 13 Uhr stellten wir fest, dass die Zeit wie im Flug vergangen war und wir machten uns auf den Rückweg. Bei einem kleinen engen sandigen Trampelpfad legte ich dann noch eine kleine Karussellfahrt ein. Dieser sch... hügelige Grasbüschel auf der mega steilen Abfahrt, die ich ohne das Seb' vor mir herging und mich beim runterfahren schon abbremste (bevor ich Fahrt aufnehmen konnte) ohnehin niemals runtergefahren wäre, brachte mein Segway kurz zum stottern und Karrusell fahren.... ich sah mich schon längst die Böschung runter den Abgang machen, doch Seb konnte mich mit samt Segway irgendwie halten, beide Hundeleinen noch in der anderen Hand.... Oh leck, was ging mir die Pumpe..... Der Rest des Weges verlief dann herzschonender.

Wieder am Bus angekommen, ließen wir Lennox und Leo sich im Bus erholen und wir begaben uns zum Eingang des Tierheims, wo uns Franziska (die Nichte von Seb) schon freudig begrüßte. Sie macht dort eine Ausbildung zur Tierpflegerin und war ganz stolz uns durch die Häuser führen und von ihrer Arbeit berichten zu können. Es handelt sich um ein überschaubares Tierheim und es scheinen dort ganz viele tolle Menschen zu arbeiten, die sich hingebungsvoll kümmern. Das ist immer toll zu sehen!

Gegen 16 Uhr brachen wir dann zum nächsten "Programmpunkt" auf. Ein, zwei Tage zuvor hatte mir @germanskoolie auf meinem Instagram Profil einen Kommentar hinterlassen, dass wir uns melden sollten, falls wir in der Nähe von Hamburg wären, er würde sich gern mal den Skoolie ansehen und Hallo sagen. Gesagt getan, so hatten wir uns ganz spontan für diesen Samstag bei Mirko (@germanskoolie) zum grillen verabredet. Dort angekommen wurden wir mega herzlich begrüßt und wir merkten sofort, die Wellenlänge passt. Mirko und seine Freundin sind auch 78er... das beste Baujahr überhaupt ;-) Auch die Nachbarin war eine mega nette und sympathische Gesellschaft. Und da es wiedermal so viel zu erzählen und auszutauschen gab, wurde der Grillabend erst relativ spät eingeläutet. Aber besser spät als nie und das warten hat sich auch gelohnt, Mirko der Grillmeister servierte perfekte Grillware, tolle Salate und selbstgemachtes Baguette.

Wir saßen nach dem Essen noch lange in dem tollen super-schönen gepflegten Garten (Mirko + Freundin) kommen aus Gärtnerberufen) und als es kühler wurde, setzten wir uns an die Feuerschale und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Gut, dass der Bus quasi auf dem Nachbargrundstück stand und wir nicht mehr fahren mussten. Denn für den nächsten Morgen hatte uns Mirko noch zum Frühstück eingeladen.

Der Sonntag-Vormittag verflog ebenso schnell wie die letzten Tage. Nach dem Frühstück folgte dann eine kleine Fotosession vor unseren jeweiligen Bussen machen, damit die Instagram-Welt auch was davon hat ;-)


Mirko ist noch relativ am Anfang was den Ausbau seines Skoolie angeht und war daher ganz dankbar für die Hinweise was wir vielleicht nächstes mal anders machen würden. Ich hoffe wir konnten ihn ein bisschen inspirieren und vor dem ein oder anderen "Fehler" bewahren.

Der Abschied viel schwer. Aber wir sind sicher, wir sehen uns wieder. Schließlich wäre es toll auch mal die gesamte "German-Skoolie-Connection" zu einem Treffen zusammen zu bekommen.


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